„Wir sind extrem…“ Kampagne der DGB Jugend Thüringen gestartet
Am Samstag, den 11. September, zum Fest des Aktionsbündnisses „Pößneck Nazifrei“ feierte die DGB Jugend Thüringen den Start ihrer Kampagne „Wir sind extrem…“.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion um das Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Toleranz verdeutlichte Sandro Witt, Jugendbildungsreferent des DGB: „Wir brauchen ein Landesprogramm! Die Ausrichtung muss sich aber klar gegen die extreme Rechte richten. Durch Debatten um einen angeblichen Linksextremismus in Thüringen werden die Inhalte des Programms lediglich verwässert und gehen vollkommen am Ziel vorbei.“
Ein T-Shirt soll die Jugendlichen während ihrer Kampagne begleiten. Dieses wurde auch kurzerhand an die anwesenden Politiker von LINKE, Grüne, SPD und CDU sowie an einen Vertreter des „Schüler_innen und Lehrer_innen Netzwerkes Jena“ überreicht.
Mit der Kampagne will die DGB Jugend Thüringen die Diskussion um den Extremismusbegriff entschärfen und sich auf amüsante Art und Weise dem Thema nähern. Nicht zuletzt geht es ihr aber auch darum, den Fokus auf ein ganz anderes Problem zu lenken: „Wir dürfen nicht aus den Augen verlieren, dass Müller, Meyer, Schulze von nebenan immer noch Stammtischparolen gegen Migranten und Migrantinnen, Behinderte, Homosexuelle schmettern und dabei auf große Zustimmung in der Bevölkerung treffen“, meint Jenny Zimmermann, DGB Jugendbildungsreferentin.
Die Kampagne wird bis Dezember andauern. Als nächstes steht eine Veranstaltung zum Jugendarbeitsschutzgesetz am 29.09. um 17 Uhr in Erfurt auf dem Plan. Das Motto dafür: „Wir sind extrem…gefährdet.“
Bei Rückfragen erreichen sie die Jugendbildungsreferent_innen des DGB Thüringen unter: 0361/5961460 / 461

Die DGB Jugend ist extrem....